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Das GSI Helmholtzzentrum - ein Überblick

Die uns umgebende Welt in ihrem Aufbau und Verhalten zu verstehen, ist das Ziel wissenschaftlicher Forschung. Dieses Wissen dient als Basis für technischen Fortschritt in allen unseren Lebensbereichen und hat zu vielen neuen Entwicklungen geführt.
Das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung hat zum Ziel, ein immer umfassenderes Bild der uns umgebenden Natur zu
entwerfen. Dazu betreibt GSI eine weltweit einmalige Beschleunigeranlage für Ionenstrahlen. Diese ermöglicht es den Forschern,
immer wieder neue und faszinierende Entdeckungen in der Grundlagenforschung zu machen, und hat darüber hinaus auch zu
eindrucksvollen Anwendungen geführt. Das Forschungsprogramm des GSI Helmholtzzentrums umfasst ein breites Spektrum, das von Kern-
und Atomphysik über die Plasma- und Materialforschung bis hin zur Tumortherapie reicht. Die wohl bekanntesten Resultate sind die
Entdeckung von sechs neuen chemischen Elementen mit den Ordnungszahlen 107 bis 112 und die Entwicklung einer neuartigen Tumortherapie
mit Ionenstrahlen.
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| Ionen sind Atome, denen ein Teil der Elektronenhülle abgestreift wurde und die deshalb elektrisch geladen sind. Derart geladene Ionen können in elektrischen und magnetischen Feldern zu einem Strahl gebündelt und auf hohe Geschwindigkeiten beschleunigt werden. |
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Zahlen und Fakten
| Gründung |
1969 |
| Gesellschafter |
Bundesrepublik Deutschland (90%), Land Hessen (10%) |
| Mitglied |
Helmholtz-Gemeinschaft |
| Mission |
Bau und Betrieb von Beschleunigeranlagen und Forschung mit schweren beschleunigten Ionen. |
| Budget |
108 Mio. Euro im Jahr 2010 |
| Personal |
1050 Mitarbeiter, davon 300 Wissenschaftler und Ingenieure |
| Großgeräte |
Linearbeschleuniger UNILAC Schwerionensynchrotron SIS Experimentierspeicherring ESR Fragmentseparator FRS Hochenergie-/Hochleistungs-Laser Phelix Mehrere große Spektrometer und Detektorsysteme Medizinische Bestrahlungseinrichtung zur Krebstherapie |
| Wissenschaftliche Zusammenarbeit |
Überwiegende Nutzung der GSI-Anlagen durch auswärtige Wissenschaftler, vor allem von den deutschen Hochschulen (insgesamt über 1000 Wissenschaftler pro Jahr).
Weltweite Kooperationen mit ca. 400 Instituten aus über 50 Ländern. |
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